Modernste Diagnostik

  • Empfehlungen zur Unterstützung der behandelnden Ärzte bei der Wahl der am besten geeigneten Untersuchungsmodalitäten: American College of Radiology (https://www.acr.org/Clinical-Resources/ACR-Appropriateness-Criteria)

Interventionelle Radiologie

Die Interventionelle Radiologie umfasst verschiedene Eingriffstmethoden, die mit Hilfe moderner bildgebender Verfahren durchgeführt werden. Der Radiologe greift darauf zu Diagnose oder direkt zu Behandlungszwecken zurück. Biopsien, Punktionen und Therapeutische Infiltrationen - Diese werden häufig zur Diagnose oder Behandlung einer bestehenden Krankheit eingesetzt. Diese Eingriffe werden gezielt durchgeführt und durch Radiologie, Ultraschall, MRT oder CT-Scanner gesteuert. In der interventionellen Radiologie bedeutet Punktion, eine Nadel in eine Gelenkhöhle einzuführen, um krankhaft angesammelte Synovialflüssigkeit ("Gelenkschmiere") zu entnehmen oder zu entfernen. Einige Krankheiten erfordern eine Gewebprobe, um eine genaue Diagnose stellen zu können.

Zahn- und Kiefermedizinische Bildgebung

Die Zahn- und Kiefermedizinische Bildgebung umfasst vier schmerzlose Untersuchungstypen : Orthopantomogramme (Panoramaschichtaufnahme) und Kegelstrahl-CT - Diese beiden Untersuchungen werden in der Regel vom Zahnarzt bei einer geplanten Implantation oder zur Aufdeckung der Ursache von Zahnschmerzen verordnet. Das Orthopantomogramm liefert ein Panoramabild, die Kegelstrahl-CT ein 3D-Bild. Schädel-Teleradiographie - Die Teleradiographie ist eine Röntgenaufnahme des Schädels, die im Rahmen einer kieferorthopädischen Nachbehandlung bei Erwachsenen oder Kindern durchgefürt wird. Dentascan - Dentascan ist ein Scanner, der am Ober - und/oder Unterkiefer bei Implantationen oder zur Diagnose von Zahnschmerzen eingesetzt wird.

MRT - Kernspintomographie

Diese medizinische Bildgebungstechnik ermöglicht mit Hilfe des Prinzips der Magnetresonanz auf nicht-invasive Weise Einblicke in das Innere des Körpers. Das Gerät für diese Untersuchung besteht aus einem sehr starken Magneten, der magnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich erzeugt. Diese Methode ist für den Körper völlig unbedenklich.

CT-Scanner

Der CT-Scanner (CT) ist ein Röntgengerät, das mit einem Computer gekoppelt ist. Es ermöglicht "Schichtaufnahmen" von verschiedenen Körperteilen und eine deutliche Darstellung von Körpergewebestrukturen mit unterschiedlicher Dichte (z.B. Lunge, Knochen, Weichteile, Blutgefässe.)

PET-CT

Diese neueste Technologie für onkologisches und neurologisches Scannen liefert in kürzester Zeit eine ausgezeichnete Bildqualität der Zellstoffwechsel-Aktivität. Das System besteht aus einer PET-Kamera und einem CT-Scanner. Das Verfahren ermöglicht es, sowohl Anatomie als auch Funktion des zu untersuchenden Gewebes zu visualisieren. Es wird überwiegend in der Krebsdiagnostik, bei der Festlegung des Erkrankungsstadiums und der Kontrolle eingesetzt. Es kann auch zur Untersuchung der Zellstoffwechselfunktion von Herz und Gehirn eingesetzt werden.

Sonographie

Die Sonographie ist ein nicht-invasives bildgebendes Verfahren mit Hilfe von Ultraschall. Es werden keine Röntgenstrahlen verwendet.

Knochendichtemessung

Osteoporose ist eine schleichende Erkrankung, die durch einen allmählichen Kalziumverlust gekennzeichnet ist, der die Knochen dünner und zerbrechlicher macht und das ​Knochenbruchrisiko oft schon im Alter von 50 Jahren erhöht. Die Knochendichtemessung ist eine schnelle, schmerzlose Untersuchung zur Bestimmung der Mineralstoffdichte Ihrer Knochen (nach statistischen Standards in Bezug auf Alter, Gewicht und Geschlecht). Diese Technik misst den Knochendichte-Verlust.

Röntgen

Röntgen ist eine der ältesten medizinischen Bildgebungstechniken. Dies ist ein Verfahren, das es ermöglicht, die Knochen, die Lunge oder das Innere des Bauchraums sichtbar zu machen.

Nuklearmedizin

Bestimmte nuklearmedizinische Untersuchungen werden als Szintigraphie bezeichnet. Ein radioaktives Produkt (radiotracer) wird injiziert. Es setzt sich langsam im Körper bzw. in dem zu untersuchenden Organ ab. Eine spezielle Kamera erkennt den Radiotracer und überträgt die Informationen an den Computer, der ein genaues Bild der Aktivität des Organs erstellt.

Mammographie

Die Mammographie ist eine sehr detailgenaue Röntgenaufnahme der Brust, mit der die verschiedenen Strukturen des Brustgewebes untersucht werden können. Diese Untersuchung kann vorbeugend (Screening-Mammographie) oder zur Abklärung der Diagnose bei Verdacht auf eine Erkrankung durchgefürt werden.

Therapeutische Infiltrationen

Lokal durch Injektion verabreicht, z.B zur Behandlung einer Verletzung: um eine Sehne herum bei Tendinitis (Sehnenentzündung) in die Gelenkhöhle bei Arthose oder entzündlicher Arthritis in die Wirbelsäule bei Rückenschmerzen (z.B "Hexenschuss".) Diese Behandlung, die direkt in den Verletzungen oder in ihrer unmittelbaren Umgebung erfolgt, hat eine viel wirksamere therapeutische Winkung als eine allgemeine Therapie (die Ihnen jedoch als Ergänzung verschrieben werden kann).

Biopsien und Punktionen

Diese werden häufig zur Diagnose oder Behandlung einer bestehenden Krankheit eingesetzt. Diese Eingriffe werden gezielt durchgeführt und durch Radiologie, Ultraschall, MRT oder CT-Scanner gesteuert. In der interventionellen Radiologie bedeutet Punktion, eine Nadel in eine Gelenkhöhle einzuführen, um krankhaft angesammelte Synovialflüssigkeit ("Gelenkschmiere") zu entnehmen oder zu entfernen. Diagnostische Punktion zu Analysezwecken : Dient dazu, die Art einer Arthritis zu bestimmen bzw. eine Diagnose zu bestätigen. Evakuierungspunktion : Dient dazu Schmerzlinderung, da sie den Gelenkinnendruck reduziert; zu Entleerung eines Ergusses vor Infiltration, um so deren Wirksamkeit zu optimieren; zur Entleerung eines Ergusses bei septischer Arthritis oder zur Reduzierung der Keimbelastung. Biopsie : Einige Krankheiten erfordern eine Gewebeprobe, um eine genaue Diagnose stellen zu können.